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Berlin hat unzählige berühmte Sehenswürdigkeiten. Der Alexanderplatz, so genannt seit dem Besuch Zar Alexanders I. 1805, hatte sich noch bis in die Mitte des 19. Jh. seinen vorstädtischen Charakter bewahrt. Hier wurden die Viehmärkte abgehalten, und die nahe liegenden Kasernen nutzten das Areal als Exerzier- und Paradeplatz. Seine heutige Gestalt erhielt der Alexanderplatz nach den verheerenden Kriegszerstörungen erst ab den 60er Jahren. Der Platz wurde um ein Vielfaches vergrößert und verlor seinen geschlossenen Charakter zugunsten einer amorphen und ausufernden Brache. Das Kerngebiet wurde zur Fußgängerzone, der Verkehr wird über vielspurige Straßen um den Platz herumgeführt. Es gibt viele Möglichkeiten die Bundeshauptstadt kennen zu lernen oder sie immer wieder neu zu entdecken. Ob mit dem Doppeldeckerbus, der Historischen S-Bahn, bei einer individuellen Stadtführung, dem Dampfer oder mit dem Fahrrad - jede Variante hat ihren besonderen Reiz. Das Brandenburger Tor : Die Lage des Tors sei "in ihrer Art ohnstreitig die schönste von der ganzen Welt" und daher habe er "zum Modelle" die Propyläen der Athener Akropolis genommen, schreibt Carl Gotthard Langhans zu seinem Entwurf, der 1789-91 realisiert wurde. Das heutige Wahrzeichen der Stadt war nur eines von insgesamt 18 Stadttoren, deren Lage und Namen noch oft im Stadtplan abzulesen sind. Doch es war mit Abstand das aufwendigste - die meisten bestanden nur aus zwei einfachen Torpfeilern. Es wurde im Jahr der Französischen Revolution begonnen und bedeutete die erste Hinwendung in der Berliner Baugeschichte zu antiken griechischen Vorbildern - aus Berlin wurde allmählich "Spree-Athen". Ursprünglich war es in die geschlossene Bebauung des rechteckigen Pariser Platzes eingebunden, die aber im und nach dem Zweiten Weltkrieg bis auf die Reste der Akademie der Künste verschwand. Der Tiergarten ist die grüne Oase mitten in Berlins Innenstadt. Er erstreckt sich in einem breiten Band vom Bahnhof Zoo bis zum Brandenburger Tor. Für diesen Spaziergang braucht man ca. eine Stunde. Idyllisch ist auch eine Tour mit dem Ruderboot auf dem Neuen See. Bei schönem Wetter am Wochenende ist der Park das Naherholungsgebiet der Berliner: die großen Liegewiesen sind ideal zum Sonnen, Spielen und Picknicken. Besonders für Besucher mit Kindern sind die Parks der Stadt empfehlenswert, denn dort gibt es meist große Spielplätze. Ebenfalls interessant sind die Freizeitparks, die ein spezielles Kinderprogramm bieten. Es gibt keinen schöneren Blick auf die Stadt. Wenn das Schiff um die Kurve steuert, langsam behäbig, fast als würde es sich treiben lassen, dem Sog folgen, aus dem engen Landwehrkanal sich ergeben in die Weite der Spree. Wenn die Sonne sich senkt hinter der Uferlosen, dem Gebäudemeer Berlins, die Backsteine der Oberbaumbrücke zinnoberrot leuchten lässt und im Hintergrund der Fernsehturm aussieht, als würde er am liebsten abheben. Berlin-Kenner holen an dieser Stelle gern tief Luft, um die Litanei herunterzubeten, die immer wieder für Erstaunen sorgt: Drei Flüsse, Spree, Havel und Dahme, fließen hier zusammen, Berlin besitzt mehr Brücken als Venedig, sieben Prozent des Stadtgebietes sind Wasserflächen, die schiffbaren Wasserstraßen sind mit fast 200 Kilometer länger als das U-Bahn-Netz, im Stadtbereich zählt man mehr als 50 Seen, in keiner anderen Metropole gibt es so viele Gewässer, in denen man bedenkenlos baden kann. Neben der altbekannten Einkaufsmeie Kurfürstendamm haben sich nach der Wende weitere Straßenzüge zu interessanten Einkaufsorten entwickelt. Das neu entstandene Zentrum Berlins am Potsdamer Platz ist für Shoppingbegeisterte ein Muss: Die Arkaden bieten auf drei Etagen mehr als 100 Geschäfte, von Kleidung und Accessoires bis hin zu Elektronik und Lebensmitteln. Ideal für die Shoppingpause sind die vielen Cafés und Restaurants. Mit Blick auf die alleeartige Halle kann man hier ausruhen und das Treiben um sich herum genießen. Um den Tag abzurunden, können Sie es sich nach dem Einkauf in einem der vielen Kinos am Potsdamer Platz und im Sony Center bequem machen. Exklusives Einkaufen in Berlin-Mitte. Das Quartier 206 und einige Geschäfte entlang der Einkaufsmeile bieten edelste Produkte namhafter Designer und Hersteller. Abgerundet wird das Shoppingvergnügen durch das breite Angebot in den Quartiers 205 und 207.
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