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Frankfurt am Main – seit dem Mittelalter hat sich die am Main gelegene ehemalige freie Reichsstadt, Kreuzpunkt der europäischen Handelsstraßen und über Jahrhunderte Krönungsort der deutschen Kaiser, zu einem der bedeutendsten europäischen Handels- und Finanzplätze entwickelt. Auf diesen Seiten laden wir Sie ein, Frankfurts Geschichte kennen zu lernen. Frankfurt auf Höhenkurs - Sie sind aus Glas oder aus Beton, mal schmal, mal rund, mal spitz, mal mit und mal ohne Antenne. Frankfurt haben sie den Beinamen Mainhattan eingebracht. Noch in den 50er Jahren war der Kaiserdom mit seinen 96 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Heute reckt sich der Commerzbankturm samt Antenne mit fast 300 Metern in die Höhe und hält damit den Rekord unter den Bürohäusern in Europa. Derzeit überragen an die 80 Hochhäuser, meist Bank- oder Bürogebäude, mitten aus dem Zentrum heraus die Stadt, 100 sind es demnächst. In der Skyline spiegelt sich die wirtschaftliche Dynamik Frankfurts wider, doch lautet inzwischen das Motto der Bauherren nicht nur immer höher, sondern oft auch: immer schöner. Der im Jahr 2000 fertiggestellte "Maintower" wurde mit einer Aussichtsterrasse im 56. Stock für Besucher geöffnet, eine Premiere im Frankfurter Hochhausbau, nicht ganz ohne den lenkenden Einfluss der städtischen Planer zustande gekommen. Der Wettlauf um den höchsten Turm in Frankfurt ist noch lange nicht entschieden. Geplant ist als Spitze Europas der Milleniumtower mit 365 Metern Höhe. Das Mainufer haben nach den Spaziergängern und Rollschuhfahrern - Marika Kilius dreht hier im sogenannten "Nizza" ihre ersten Runden - heute auch Radfahrer und Skater entdeckt. Zurück zum Fluss, lautet auch das Zauberwort der Frankfurter Stadtplaner. Mit Cocktailbars und Gartenrestaurants könnte die Ufermeile in Zukunft erst recht zu einer genüsslichen Flanierzone werden. Schon heute gibt es zu beiden Seiten des Mains mit dem Museumsufer eine einzigartige Kulturmeile, die den Reiz der Flusslandschaft wieder in den Blick rückt. International renommierte Architekten wie Oswald Mathias Ungers und der New Yorker Richard Meier haben die vorhandene Museumslandschaft ergänzt und ausgebaut. Zwischen Eisernem Steg und Friedensbrücke sind zum Teil in restaurierten Bürgervillen, zum Teil in anspruchsvollen architektonischen Neubauten in zehn Jahren dreizehn Museen neu entstanden oder ausgebaut worden, darunter ein Filmmuseum, ein Architekturmuseum, das Museum für Angewandte Kunst und das Jüdische Museum. Der in der Nähe des Doms gelegene und aufgrund seiner eigenwilligen dreieckigen Form als „Tortenstück” bezeichnete Neubau des Museums für Moderne Kunst ist als letztes hinzugekommen. Wenn Internationalität Frankfurts Leitmotiv ist, so geht es in den Stadtteilen doch hier und da erstaunlich beschaulich zu, zuweilen herrscht hier gar die Gemütlichkeit des Dörflichen mit Fachwerk, engen Gassen und traditionsreichen Apfelweinschänken. Der internationalste und spannendste Stadtteil wiederum ist das Bahnhofsviertel. Seit Jahrzehnten ist es als anrüchig verschrien, aber das Geschäft mit dem Sex, mit Peep-shows und Bordellen, ist nicht alles. Auf noch nicht einmal einem Quadratkilometer leben hier über hundert Nationalitäten in den bisweilen prächtigen Gründerzeithäusern friedlich nebeneinander.Tag und Nacht trifft man hier mehr Menschen an als in jedem anderen Teil Frankfurts, die Geschäftsmeile "Zeil", die umsatzstärkste Einkaufsmeile der Republik im Herzen der Stadt, vielleicht ausgenommen
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