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Reiseinfos

2 000 Jahre Bonn - den Grundstein legten die Römer mit ihrem Lager "Castra Bonnensia" in der heutigen Nordstadt. Die Entwicklung Bonns vollzog sich ab dem Mittelalter von der heutigen Innenstadt ausgehend rund um die Münsterbasilika. Im 17. Jahrhundert wurde Bonn Residenzstadt der Kurfürsten und Erzbischöfe zu Köln. Die bis heute prägenden Gebäude Stadtschloss (die heutige Universität), Rathaus und Poppelsdorfer Schloss entstanden im 18. Jahrhundert, als Bonn zur barocken Prunkresidenz ausgebaut wurde. Bonn ist vielfältig: Auf rund 141 Quadratkilometern verbindet die Bundesstadt lebendige Geschichte mit einer spannenden Zukunft. Bonn ist Beethoven- und Kulturstadt am Rhein, internationaler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sowie Kongreßregion. Die fast 500 Jahre währende römische Herrschaft - beginnend im ersten Jahrhundert vor Christus - wies Bonn eine bedeutende Rolle zu. Zu den 50 vom römischen Feldherrn Drusus angelegten Legionärslagern gehörte auch Bonn. Das Drusus-Kastell übernahm den Namen "Castra Bonnensia" von einer bestehenden einheimischen Siedlung. Im Jahre 753 dient das "Castrum Bonna" dem Frankenkönig Pippin als Stützpunkt beim Rheinübergang auf seinem Feldzug gegen die Sachsen. Der Siedlungsschwerpunkt Bonns verlagerte sich fortan allmählich nach Süden: Die Cassiuskirche, die heutige Münsterkirche wurde Keimzelle des mittelalterlichen Bonns. Um 1650 wurde die Stadt zur modernen Festung mit Aussenwerken und Bastionen ausgebaut. 1794 marschierten die französischen Revolutionstruppen ein. Das heute bekannte Bonn wurde in mehrere Mairien aufgeteilt, in der preußischen Zeit waren dies die Bürgermeistereien. 1948 wurde die Stadt Sitz des Parlamentarischen Rates, ein Jahr später vorläufige Bundeshauptstadt. Seit 1969 bilden insgesamt elf Städte und Gemeinden - darunter Bad Godesberg, Beuel und Teile des Amtes Duisdorf und des Siegkreises - die neue Stadt Bonn. Am 20. Juni 1991 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte Bonns: Der Bundestag beschloss die Verlagerung der Bundeshauptstadt nach Berlin. Weithin sichtbares Symbol für den Wandel in der Bundesstadt ist der Post-Tower, den im Dezember 2002 rund 2 000 Mitarbeiter bezogen. Dabei ist der Glasbau mit 162,5 Metern nicht nur um 47,5 Meter höher als das ehemalige Abgeordnetenhaus Langer Eugen: Der Post-Tower ist auch das höchste Büro-Gebäude in ganz Nordrhein-Westfalen. Weithin sichtbar liegt auf dem Basaltkegel eines erloschenen Vulkans die Godesburg. Das Wahrzeichen des Stadtbezirks Bad Godesberg hat eine bewegte Geschichte. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert gebaut und war im Mittelalter beliebter Aufenthaltsort der Kölner Kurfürsten. Am 17. Dezember 1583 wurde sie im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen mit 1 500 Pfund Schwarzpulver gesprengt: Dem zum Calvinismus übergetretenen und daher abgesetzten Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg und seinen Truppen war damit die Zuflucht zerstört. Über Jahrhunderte stand sodann hier eine Ruine; ein von den Malern der Rhein-Romantik gerne genutztes Motiv. Kaiser Wilhelm II. machte sie 1891 der Stadt Bad Godesberg zum Geschenk. Seit ihrer Restaurierung 1960 dient die Godesburg als Hotel und Restaurant. Lange bevor die Burg errichtet worden war, wurde der Berg zunächst als eine germanische und später als eine römische Kultstätte genutzt. Der Name "Godesberg" wird vom heidnischen "Gott der Schlachten" Wodan abgeleitet. Im Zuge der Christianisierung wurde hier der Erzengel Michael verehrt und eine diesem gewidmete Kapelle gebaut. Das Poppelsdorfer Schloß - 1715 legte Kurfürst Joseph Clemens den Grundstein des Schlosses, vollendet wurde es 1753 durch seinen Nachfolger. Clemens August hatte mit dem Bau den Barock-Baumeister Baltasar Neumann beauftragt. "Schloß Clemensruh" nannte es der Volksmund, weil der Kurfürst hier Entspannung suchte, wenn ihn das Regieren im Stadtschloss erschöpft hatte. 1818 wurde unter preußischer Herrschaft sowohl das Schloß als auch der angrenzende Park der Universität Bonn übereignet. Seitdem sind dort die naturwissenschaftlichen Sammlungen der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität untergebracht. Auch das Mineralogische Museum hat sich hier mit einer bedeutenden Sammlung eingerichtet. Der Park um das Schloß herum wurde als Botanischer Garten ebenfalls 1818 angelegt; die französische zu einer englischen Gartenanlage umgestaltet. Zu jeder Jahreszeit ist der alte Baumbestand - hier findet man auch einen Gingko-Baum - ein wunderbarer Anblick. Die großzügige Anlage wird nicht nur von Touristen, sondern auch von den Bonnern gern für Spaziergänge genutzt. Führungen finden sowohl im Gewächshaus als auch durch den Park statt. Kulinarisch geht es weiter in: 1001 Nacht - Das Lokal wurde komplett renoviert und liebevoll im orientalischen Stil eingerichtet. In ihrem Restaurant mit dem märchenhaften Namen "1001 Nacht" verwöhnt sie íhre Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem fernen Persien, wie Khoresate-Fesendjan (Hähnchenfleisch süß-sauer mit einer Soße aus gemahlenen Walnüssen, Granatapfelsirup und gedämpftem Safranreis), Tschelo Kabab Sultani (Lammfiletspieß in Öl und Zwiebeln mariniert, Hackfleischspieß mit Reis, Grilltomate und Butter) oder Khoreschte Hawidj (gebratenes Hühnchenfleisch in einem süß-sauren Sud aus Möhrenstreifen, Ingwer und Safran mit Reis). Nach dem Essen empfiehlt sich schwarzer Tee aus dem Samowar oder ein kräftiger Zug aus der Wasserpfeife. Am Wochende stehen Veranstaltungen mit Bauchtanz und persischer Live-Musik auf dem Programm. Die "Orient-Lounge" - mit ihren bequemen Sitzkissen - lädt zum Genuss von Wasserpfeife und Tee mit frische Minze ein. Rund 20 Minuten dauert der Event aus der Sisha. Kostenpunkt 5 Euro. Oder das 3Frits : Das neue Szenelokal in Bonn. Das Interieur chic und modern. Die Innenausstattung aus poliertem Beton, die Sitze aus knallgrünem Leder. Das coole Outfit des Ladens steht jedoch ein wenig im Gegensatz zur Speisekarte, denn sie enthüllt Überraschendes. 3Frits ist streng genommen eine Pommesbude, aber keine gewöhnliche halt - sondern "de luxe". Kein Wunder, dass da die Fritten aus frischen Landkartoffeln hergestellt werden - nach original belgischer Röstung. Und die goldenen Stangen gibt es gleich in zwei Varianten: Die eine "smart, zart und rustikal", was so viel heißt wie dünn, die andere "satt, üppig und deluxe" meint dick. Kredenzt wird dazu Bratwurst würzig oder zart, und natürlich Currywurst wahlweise traditionell oder verschärft. Aber was wären die Fritten ohne eine köstliche Sugo? Auch hier können die Fans aus dem vollen Schöpfen - ob Curry classic oder hot, Cocktail, Bernaise oder Majonaise, fernöstlich oder klassisch mit Ketchup - eine farbenfrohe Palette für jeden Geschmack. Und das Abacanto : Abacanto ist ein gelungener Mix aus Kneipe, Latinotreff mit Live Musik und Restaurant. An manchen Abenden beherbergt das Lokal gleich zwei Generationen. Während sich Mama und Rest des Damenclubs in der lauschigen Nische am Fenster an den köstlichen Tapas laben, vertreibt sich die Jugend die Zeit derweil mit einem der leckeren Cocktails oder einer eiskalten Cola.





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