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Reiseinfos
Europa: ein Kontinent mit tausendjähriger Geschichte, einem reichen Kulturerbe und einigen der schönsten Landschaften der Welt. Für den Reisenden gibt es so viel zu entdecken! Außerdem hat die Europäische Union (EU) viel dafür getan, damit das Reisen innerhalb Europas einfacher wird. Die meisten Grenzen in Europa können ohne Kontrollen überschritten werden, und durch den Euro wird die Schnäppchenjagd einfacher. Für die Reisenden in Europa öffnet sich mit den zehn Ländern Mittel- Süd- und Osteuropas, die am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beitreten, eine neue aufregende Dimension. Die Außengrenzen der EU haben sich nach Osten ausgedehnt, um Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn aufzunehmen, und nach Süden, um Malta und Zypern zu umfassen. Dadurch hat die Fläche um mehr als 23% und die Bevölkerung um 75 Millionen zugenommen, und es ist eine reichhaltige Mischung an Geschichte und Kultur hinzugekommen. Angezogen werden die Reisenden von den überwältigenden Naturschönheiten Europas: grandiose Berglandschaften, felsige Küsten und weite Sandstrände, saftig grüne Wiesen und karge Ebenen sowie Seen, Wälder und arktische Tundren. Der Reichtum des geschichtlichen Erbes Europas zeigt sich überall: prähistorische Höhlenmalereien, griechische und römische Altertümer, Spuren der Wikinger und Mauren, mittelalterliche Festungen, Renaissanceschlösser und barocke Kirchen, und noch vieles mehr. Man kann Winter- und Sommersportarten ausprobieren, pulsierende moderne Städte erkunden, Kunst und Musik genießen und sich dabei mit erlesenen Speisen bei einem guten Glas Bier oder Wein verwöhnen lassen. Das Reisen innerhalb der EU ist im Laufe der letzten Jahre durch den Wegfall der meisten Pass- und Gepäckformalitäten und die Einführung des Euro in zwölf EU-Ländern immer einfacher geworden. Für Reisende ist dies eine deutliche Erleichterung, da sie nun innerhalb der Euro-Zone die Preise direkt miteinander vergleichen und auf den lästigen Geldumtausch verzichten können. Die Erweiterung des EU-Binnenmarkts durch die Aufnahme der zehn neuen Länder wird uns allen ein vielfältigeres Angebot und niedrigere Preise bringen. Hier ein paar schöne Wege durch Europa. Fangen wir mit Italien an: Das Wort Italien erschien im 1. Jh. v.Chr. auf einer Münze, die vom Bund der sich gegen Rom erhobenen italischen Völker geprägt war. Die lange Herrschaft Roms (vom 3. Jh. v.Chr. bis zum 5. Jh. n.Chr.) hat in Italien unauslöschliche Spuren hinterlassen: Straßen, Aquädukte, Tempel, Denkmäler, Städte, Brücken, Theater. Erinnerungen einer weit zurückliegenden und doch außergewöhnlich gegenwärtigen Vergangenheit, die in jedem Winkel Italiens, im Norden wie im Süden, sichtbar ist. Nach dem Untergang des Römischen Kaiserreiches wurde Italien jahrhundertelang von fremden Völkern überfallen und beherrscht, besonders im Süden und in Sizilien. Mit der Literatur von Dante, Petrarca und Boccaccio entsteht in der Toskana die moderne italienischeSprache. Dieser Region verdankt Italien eine gemeinsame Sprache;aber auch Europa ist der Toskanafür den großen Beitrag zur europäischen Kultur zu höchstem Dank verpflichtet.In der Toskana entstand und entwickelte sich zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert die großartigeEpoche des Humanismus und der Renaissance, geistliche Bewegungen, welche die Kultur und die Kunstder Zeit tiefgreifend erneuerten und in ganz Europa unauslöschliche Spuren hinterließen.Von dieser besonderen historischen Zeit bewahrt die Region, angefangen von der Hauptstadt Florenzhöchste Zeugnisse. Große zivile und religiöse Bauwerke, Skulpturen und malerischeWerke von außerordentlichem Wert, die von der kreativen Arbeit großer Genies wie Leonardoda Vinci, Michelangelo Buonarroti, Filippo Brunelleschi zeugen.Toskana bedeutet nicht nur Florenz.Da ist auch Siena mit seinem wunderschönen Platz, Piazza del Campo, auf dem jeden Sommer dasberühmte Pferderennen stattfindet. In der Provinz Siena (die u.a. auch für ihre großenWeine - Chianti und Brunello - bekannt ist) sind besonders Montepulciano und Pienza, herrlicheSchmuckstücke der Renaissance, und San Gimignano mit seinen berühmten Türmen undhohen Häusern aus dem Mittelalter hervorzuheben.Da ist auf das für seinen schiefen Turmbekannte Pisa hizuweisen; Carrara mit dem in edlem Marmor gekleideten Dom; dann Lucca, Pistoia,Arezzo, Grosseto, Livorno, Prato mit ihren Kirchen und Denkmälern von großemarchitektonischem und künstlerischem Wert.Die Region ist auch für ihre besonders anmutigeNatur ein beliebtes Reiseziel. Vielleicht liegt es am Zauber der Orte, an einer gewissen Mystik, die hier überall zuverspüren ist, aber früher oder später wird jeder, der Umbrien besucht, denken,daß der heilige Franziskus, dieser große, sanfte, gütige, poetische Heilige derFreude und der Sanftmut, nur hier in Umbrien zur Welt kommen konnte. In dieser Region, wo dieNatur immer grün, verzaubert, strahlend ist. In diesen Städten, wo der Begriff"Altstadt" unangemessen, nicht ausreichend erscheint, so zahlreich sind im Großteilder umbrischen Zentren Denkmäler und Kunstwerke vorhanden. Nehmen wir zum Beispiel Perugia,Hauptstadt der Region. Schon bei der Beschreibung verliert sich der Betrachter im Reichtum, in derKomplexität und Pracht seiner Bauwerke und Kunstschätze: von den etruskischen Mauern,dem herrlichen Palazzo Gallenga, Sitz der angesehenen Universität, bis hin zu den vielenGebäuden und historischen Denkmälern, die vom zentralen Platz IV Novembre mit seinenarchitektonischen und künstlerischen Schmuckstücken - wie der Brunnen Fontana Maggioreund der herrliche Palazzo dei Priori - ausgehen. Das gilt auch für die herrliche StadtGubbio mit seiner franziskanischen Vergangenheit und den wunderschönen Denkmälern ausdem Mittelalter und der Renaissance. Dann Todi, Spello, Spoleto, Orvieto, Città di Castellound viele andere kleine Städte mit ihren Denkmälern, Häusern, Kirchen von besonderemkunsthisorischem Interesse. Sogar die moderne Industriestadt Terni verfügt über einigeSehenswürdigkeiten, darunter die Kirchen S. Salvatore und S. Francesco, und ein Meisterwerkder Natur: der spektakuläre Wasserfall delle Marmore.Schließlich Assisi, Geburtsstadtdes heiligen Franziskus (und der heiligen Klara, Gründerin des Klarissenordens), eines derbeliebtesten christlichen Reiseziele und vielbesuchter Pilgerort. Das ist nur eine kleiner Ausschnitt aus einer großen Liste von besonderen Eindrücken, die dieses Land bietet. Auf dem Weg geht es weiter nach Frankreich: Nîmes - Das angenehme Klima und die lateinischen Wurzeln erklären den hedonistischen Geschmack Nîmes. Verankert in einer blühenden galloromanischen Kultur, enthüllt die Stadt ihre in Zustand und Größe bemerkenswerten Denkmäler: die vollständige Ringmauer des römischen Amphitheaters, die architektonische Gesamtheit der korinther "Maison Carrée" (quadratisches Haus: ehemaliger Tempel, Meisterwerk und einziger Zeuge des Forums), der Dianatempel (vom Grünen überwucherte Ruinen), der stolze Turm "Tour Magne" und das "Castellum": einzigartige Darstellung der Wasserwirtschaft und -Verwaltung zu Zeiten der Antike. Das galloromanische Nîmes ist vor allem mit dem eindrucksvollsten Aquädukt der antiken Welt innig verbunden: die Pont du Gard. Dieser ca 50m hohe und fast 300m lange Aquädukt über den Gardon wurde unter den Kaisern Claudius und Nero zwischen 40 und 60 nach Christus erbaut, um Wasser von den Eurequellen (kurz vor Uzès) bis zum Castellum zu transportieren. Außer der "Pont du Gard" zeugt die gesamte 1,20m breite Kanalisation von einer erstaunlichen technischen Heldentat seinerzeit: Durch ein seichtes Gefälle mit 12m Höhenunterschied auf 50km Entfernung wird das Wasser bis in die Stadt befördert. Paris ist die berühmteste Hauptstadt Europas, mit allbekannten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Eiffelturm, Notre Dame, Sacré Coeur, ... Die eigentliche Attraktion der Stadt - ihr Charme, ihre Humanität - wird durch die Menschen bewirkt, die hier in einem ungewöhnlich liberalen Rahmen von Toleranz, Lebensfreude und Bonhomie zusammenleben. Der Kern von Paris besteht aus drei deutlich verschiedenen Teilen - einem mittelalterlichen, einem prächtigen und einem turbulenten. Alle drei - mit den wichtigsten Gebäuden, Plätzen und Straßen - liegen dicht beieinander und sind zu Fuß oder mit der Bahn besser zu erreichen, als mit dem Auto. Die Côte d'Azur bietet strenggenommen nur eine einzige bedeutende Sehenswürdigkeit: sich selbst, ihre abwechslungsreiche Schönheit. Aber nicht nur deshalb ist sie Frankreichs beliebtestes Touristenziel. Sondern auch, weil sie das südlichste Klima des ganzen Landes vorweisen kann. Und nicht zuletzt, weil sie (eben aufgrund dieses Klimas) schon vor hundert Jahren die feudalste Gegend ganz Frankreichs geworden ist. Das bedeutet aber nicht, dass es an der Côte d'Azur nur Luxusherbergen und unbezahlbare Feinschmeckerlokale gibt (das natürlich auch); man kann dort, zwar ein wenig teurer als anderswo, auch zu bürgerlichen Preisen unterkommen, essen, trinken und Spaß haben. Weitere Destinationen, Informationen und evtl. Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Linkrange (links).
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