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Reiseinfos Zentralgriechenland: Diese gebirgige Region des griechischen Festlands umfaßt Böotien (Viotia), Fthiotida, Fokida, Evritania und Etoloakarnania. BÖOTIEN: Porto Germeno (71 km von Athen entfernt), Psata (67 km) und Alepohori (61 km), typische Dörfer der Attischen Halbinsel, liegen inmitten von dichten Pinienwäldern am Golf von Korinth. Im Landesinneren, 87 km von Athen entfernt, liegt die sagenumwobene Stadt Theben, Heimat von Ödipus und Herakles, mit einem bedeutenden Archäologischen Museum. Besonders sehenswert ist die Sammlung der bemalten Larnakes (Mykenische Sarkophage). Richtung Norden, unweit der Hauptstraße von Delphi nach Athen, liegen die Südhänge des Parnassus, der sich 2457 m über den Golf von Korinth erhebt. In der Felslandschaft stößt man auf ein natürliches Amphitheater mit der Opferstätte des Apollo, eine der berühmtesten archäologischen Stätten Griechenlands. FOKIDA: Delphi (176 km von Athen entfernt) erreicht man über die Straße, die über Levadia und Arachova durch Böotien führt. Nach der Akropolis von Athen ist Delphi wohl die zweitbekannteste Sehenswürdigkeit Griechenlands. Hier befindet sich das Heiligtum des Apollo, in dem der Sitz des berühmten Orakels war. Die Ruinen des Apollotempels sowie die vielen Sockel und Überreste von Statuen sind äußerst beeindruckend. Oberhalb des Heiligtums liegt das antike Theater aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das noch sehr gut erhalten ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Heiligtum der Athene, das Gymnasium und das Stadion, in dem die pythischen Spiele abgehalten wurden. Die Kastalische Quelle ist das Ziel eines jeden Pilgers. Es heißt, daß die Quelle heilende Kräfte hat. Im Museum von Delphi steht die römische Kopie des Omphalos (»Nabel der Welt«) und die wundervolle Statue des Wagenlenkers (ca. 475 v. Chr.). Itea, das antike Chalkion, liegt an der Nordküste des Golfs von Korinth, am Rand des heiligen Tals von Delphi. Eine gut instandgehaltene Straße führt nach Kira, wo die Ruinen der antiken Landungsbrücken auf dem Meeresgrund zu sehen sind. Urlaubsorte: Itea, Kira, Galaxidi, Eratini sowie Trizonia und Ai-Gianis auf den kleinen Inseln. FTHIOTIDA: Besonders bekannt ist der Kurort Kamena Vourla. Die Hauptstadt Lamia wird von der auf einem Hügel thronenden Kreuzritterburg überragt. Eine herrliche Aussicht bis zu den Küsten von Euböa erhält man von der Kirche des Hl. Lukas, die sich auf dem gegenüberliegenden Hügel befindet. Im Westen dieser Region liegt Ipati mit seinen modernen Kuranlagen. Skifreunde treffen sich im Wintersportgebiet am Berg Parnassus. Fremdenverkehrsämter befinden sich in Fterolaka und Kelaria in 1600 bzw. 2250 m Höhe. Das Skizentrum ist von Dezember bis April täglich zwischen 09.00-16.00 Uhr geöffnet. Der Athener Skiklub betreibt auf 1800 m Höhe ein Skizentrum in Gerondovrahos auf dem Parnassus. Urlaubsorte: Agios Konstandinos, Arkitsa und Livanates. Die nördlichen Kykladen: Mykonos, Delos, Andros. Egal ob man vorhat, sich auf Bade- oder Kultururlaub zu begeben, ob man viel sehen und unterwegs sein oder einfach nur die Ruhe genießen möchte – die Kykladen bieten Reisenden eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Die Kykladen, eine Inselgruppe, die 56 kleinere und größere Inseln umfasst, liegen nördlich von Kreta und östlich der Peloponnes in der Ägäis. Nicht alle Inseln besitzen einen Flughafen, nur die wichtigsten erreicht man über den Luftweg; zwischen den restlichen bietet sich das – mittlerweile recht beliebte - „Insel-Hopping“ an. Größere und bekannte Inseln sind schwer buchbar und ständig voller Touristen; viele der kleineren und unbekannteren Inseln sind weniger besucht und haben ihre Traditionen dadurch mehr bewahren können als die „Touristenburgen“. Die Auswahl der Reiseziele auf den nördlichen, den mittleren, den kleinen Ost-, den südlichen und den westlichen Kykladen ist riesig - hier jeweils eine kleine Übersicht. Mykonos: Mykonos ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel, obwohl es landschaftlich gesehen nicht viel zu bieten hat. Dennoch gibt es auf der Insel wunderschöne Sandstrände - bei Agios Stefanos, Psarou, Kalafati, Platis Gialos, Ornos Elia und Pandormos. Den eigentlichen Flair der Insel macht die Hauptstadt Chora (amtlich Mykonos) aus. Mit ihren weißen Kykladenhäuschen und den kleinen und engen Gassen mit ihren Läden und Tavernen hat sie eine anziehende Wirkung auf alle Reisenden. Ausgrabungsstätten findet man auf Makonos nicht und auch das sonstige „Kultur-Programm“ ist nicht allzu groß; zu besichtigen sind die unter Denkmalschutz stehende Paraportiani-Kirche, das archäologische Museum und das Schifffahrtsmuseum. Auf Spaziergängen kann man Kapellen und viele der für Mykonos typischen Windmühlen bewundern. Vom Hafen der Stadt verkehren Schiffe nach Delos, einer Insel, die ein einziges Ausgrabungsgelände ist. Delos: Delos ist mit einer Fähre von Mykonos aus sehr schnell und gut zu erreichen – wem jedoch schnell schlecht wird, ist die Überfahrt nicht unbedingt zu raten. Mykonos heißt im Volksmund auch „Insel der Winde“ und nach einer Schiffsfahrt von ihr aus wird jeder Fährgast wissen, warum. Delos ist eine kleine unbewohnte Insel – eine reine „Ausgrabungsinsel“. Auf ihr sollen Apollon und Artemis zur Welt gekommen sein und in der Antike war sie einer der Mittelpunkte der griechischen Kultur. Schon seit frühester Zeit gilt ein ungeschriebenes Gesetz auf der heiligen Insel: Hier darf niemand sterben oder geboren werden. Der Zugang zum Gelände befindet sich auf der Ostseite, wo im Altertum der Heilige Hafen war; von dort aus führt die „Heilige Straße“ zum „Heiligtum des Apollon“. Weiter nördlich, im Bezirk des heiligen Sees, reihen sich Löwen-Statuen hintereinander – die Löwenterrasse ist die bekannteste Sehenswürdigkeit auf der Insel. Hinter der antiken Stadt, in der noch gut erhaltene Häuser, teilweise mit Boden-Mosaiken bestückt, zu bewundern sind, eröffnet sich einem der Blick auf das Stadion und das Gymnasion. Andros: Wer seine Ferien in Ruhe und ohne störende Touristenmassen verbringen möchte, sollte nach Andros reisen. Die nördlichste und zweitgrößte Insel der Kykladen zeigt sich in vielem anders als die übrigen Inseln: Landschaftlich hat sie einiges zu bieten - Schluchten, Berge, Wildbäche, Olivenhaine, Orangen- und Zitronenplantagen machen die Gegend abwechslungsreich -, architektonisch gesehen ist sie Kykladen-unüblich: Zwar sind alle Häuser weiß gestrichen, die Dächer der oft mehrstöckigen Häuser sind jedoch mit roten Ziegeln bedeckt. Kultur-Urlauber können das Archäologische Museum, das Museum für moderne Kunst, das Schifffahrtsmuseum, verschiedene Klöster und Kirchen und weitere kleine Sehenswürdigkeiten besichtigen. Badestrände findet man in Nimboris, Paraporti, in der Korthiou Bucht, in Batsi, Gavrio oder Vitali – und wer das Gefühl hat, krank zu sein (oder es vielleicht auch ist) kann eine der bekannten Heilquellen auf der Insel aufsuchen. Andros erreicht man mit der Fähre von Rafina aus.
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