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Reiseinfos Die türkische Riviera zwischen Kas und Alanya verzaubert mit paradiesischen Stränden und türkisblauem Wasser. Zwischen der abwechslungsreichen Küste und den hohen Gipfeln des Taurusgebirges liegen dichte Wälder und verwunschene antike Ausgrabungsorte. Liebhaber schöner Strände kommen voll auf ihre Kosten: Die schönsten Strände und Badebuchten der ganzen Türkei sind hier zu finden - Sonne, Sand und blaues Meer satt. Während der langen und heißen Sommer werden an vielen Stränden alle erdenklichen Fun- und Wassersportaktivitäten geboten. Wunderbar grün präsentiert sich dieser Teil der Mittelmeerküste, weil er von den Flüssen aus dem nahen Taurus-Gebirge mit genügend Wasser versorgt wird. Nicht weit von Antalya, der sehenswerten Hauptstadt der Region, stürzen sich einige Wasserfälle spektakulär über eine steile Felswand ins Meer. Wahrzeichen der Küstenmetropole ist das Yivli Minare, das 'gerillte Minarett', um das sich eine typisch osmanische Altstadt mit traditionellen Holzhäusern gruppiert. Im kleinen Städtchen Side hingegen vermischen sich Antike und Moderne auf einmalige Weise: Am Rande der Altstadt stehen moderne Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft zu zahlreichen antiken Ruinenstätten. Bei einem Ausflug in das Taurusgebirge kann man nicht nur fantastische Ausblicke auf die Küste, sondern auch die wildromantischen Ruinen von Termessos auf rund 1.000 Meter Höhe entdecken. Weitere bedeutende Ausgrabungsstätten sind Ruinen von Perge und Aspendos. Sie gehörten zu den reichsten und einflussreichsten Städte der griechischen und römischen Antike. Die Düden-Wasserfälle liegen nördlich und östlich von Antalya. Ganz unterschiedlichen Charakter haben der Obere Wasserfall Yukari Düden Selalesi und der Untere Wasserfall Asagi Düden Selalesi. Der untere ergießt sich an der Küste des Lara-Strandes östlich von Antalya in das 60 m tiefer liegende Meer. Dieses Spektakel kann man von oben aus scheinbar schwindelerregender Höhe oder vom Boot aus eindrucksvoll beobachten. Im Hafen von Antalya legen regelmäßig Ausflugsschiffe hierher ab. Beide Wasserfälle speisen sich aus dem Fluss Düden. Allerdings versiegen in heißen Sommern die Fälle manchmal, da die Dörfer am Oberlauf Wasser für ihre Felder entnehmen. Konyaalti ist der nächstgelegene und größte Strand der Touristenmetropole Antalya. 2 km westlich der Innenstadt erstreckt sich der etwa 5 km lange weiße Kieselstrand, der von der Hauptverkehrsstraße begrenzt wird. Je weiter man nach Westen in Richtung Hafen vordringt, desto ruhiger wird es. Auch Duschen und Wassersportangebote findet man seltener, Strandkioske stehen jedoch überall. Türkische Bäder ("hamam") können ohne weiteres auch von Touristen besucht werden. Die notwendigen Ausstattungen (Badeschuhe, Shampoo, Rubbelhandschuh) können in jedem Bad auch geliehen werden. In türkischen Bädern baden Frauen und Männer zu getrennten Zeiten oder in getrennten Abteilungen. Fast völlig entkleidet, mit Badeschuhen ausgestattet, kann auch der Tourist die wohlige Atmosphäre im "hamam" genießen. Nach dem Bad kommt der Bademeister oder die Bademeisterin zum Rubbeln und Massieren. Nach dieser angenehmen Körperpflege - es gehört zum Prinzip des Bades, dass sich der Besucher verwöhnen lässt, hat der Tourist viel von der orientalischen Badekultur gelernt. Moderne Hotelanlagen bieten meist ebenfalls ein "türkisches Bad", in dem jedoch Männer und Frauen gemeinsam baden - es hat mit einem echten "hamam" wenig gemeinsam. Instanbul hat eine lange und reiche Vergangenheit, ist sie doch die Stadt, die Europa und Asien verbindet, Hauptstadt dreier Weltreiche: des Römischen Reiches (Byzanz), des Byzantinischen Reiches (Konstantinopel) und des Osmanischen Reiches (Istanbul). Als einzige Stadt auf unserem Globus erstreckt sie sich über zwei Kontinente. Aus dem Stadtbild ist heute besonders die osmanische Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Silhouette der Stadt ist durch Kuppeln und Minarette bestimmt. Daneben zeigt sich aber auch die Widersprüchlichkeit Istanbuls. Herrscht im Stadtteil Fatih ein traditionell orientalisches Leben, zeigen die modernen Shopping Malls eher das Bild einer westlichen Stadt. Istanbul hat zahlreiche, höchst interessante Sehenswürdigkeiten. Die Schwierigkeit für Touristen besteht darin, dass man sich in ein paar Tagen gar nicht alles anschauen kann, was Istanbul zu bieten hat. Nordägäis - Izmir - Pergamon - Troja Die Nordägäis mit der Stadt Izmir bietet ein breites Reiseangebot, das von weltbekannten Ausgrabungsstätten wie Troja und Pergamon bis hin zu türkisch geprägten Ferienzentren wie Akçay, Ayvalik oder Faço reicht. Im Hinterland liegt die osmanisch geprägte Stadt Manis und die Münzstadt Sardes. Izmir, die größte Hafenstadt der Türkei, liegt in einer halbmondförmigen Bucht an der ägäischen Küste. Die Stadt war und ist der Ausgangspunkt für Reisen zu den bekannten historischen Stätten. Für Shopping-Freunde ist der Bazar der Stadt vor allem wegen seiner Gold- und Schmuckläden einen Besuch wert. Bevor man in den umliegenden Orten Ausschau hält, sollte man Izmir einmal von oben betrachten. Die Festung Kadif Kale (Samtburg) bietet einen großartigen Blick auf die Stadt und den Hafen. Für einen kulturellen Tagesausflug von Izmir aus bietet sich das rund 105 km entfernte Bergama an. Die kleine, reizvolle Marktstadt ist vor allem wegen seiner antiken Anlage des antiken Pergamon bekannt. Das antike Prestigeobjekt der Attaliden ist wegen seiner herausragenden Lage auf einer steiler Akropolis heute wohl einer der schönsten Orte der Türkei. An der Südägais liegen die weltberühmten Ruinen von Ephesus, die Städte Priene (mit ihrer fantastischen Lage über der Schwemmlandebene des Büyük Menderes) und Milet mit dem imposanten Theater sowie der Tempel von Didyma. Es gibt aber auch viele traumhafte Sandstrände und einige befinden sich abseits der Touristenzentren, so zum Beispiel die Dotça-Halbinsel, Ören östlich von Bodrum und die Karaburun-Halbinsel. An der Küste entlang ziehen sich außerdem viele kleine Buchten, die wegen fehlender touristischer Infrastruktur noch weitgehend unberührt sind. In der Türkei gibt es eine reiche Auswahl an Suppen, Vorspeisen, Gemüse und Fleischgerichten, nicht zu vergessen die Mehlspeisen, Salate und Süßspeisen. Die Restaurants sind meist rund um die Uhr geöffnet. Die türkischen Vorspeisen ("mezeler") sind ein Gedicht. Auswahl und Präsentation laden zu immer wieder neuem Probieren ein. Angenehm, dass es nicht verpönt ist, nach ausgiebigem Vorspeisengenuss direkt zum Nachtisch ("tathlar") überzugehen. Vor oder auch nach dem Essen wird "raki" serviert, ein Anisschnaps, der meist mit eiskaltem Wasser verdünnt getrunken wird (und der später auf dem Markt erstanden ein für Türkei-Liebhaber ideales Mitbringsel darstellt).
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