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Reiseinfos
Amsterdam wurde erstmals im Jahre 1275 urkundlich erwähnt. Erstaunlich viele alte Häuser sind erhalten und wurden durch eine Bürgerinitiative in den 80er Jahren wunderschön restauriert. Romantische alte Häuser, malerische Wasserstraßen, leben und leben lassen: Die Hauptstadt der Niederlande ist berühmt für ihr tolerantes, multikulturelles Flair und gilt als heimliche Metropole der Lebenskünstler aus aller Welt, die sich vor allem im Sommer unter die 750.000 Einwohner mischen. Immer eine Reise wert. Amsterdam - Grachtenparadies. Besonders schmal sind die Häuser in Amsterdam. Das begründet sich auf alten Steuerbestimmungen, nach denen mehr Steuerabgaben geleistet werden mussten, je breiter die Häuser waren. So bauten die Amsterdamer in die Tiefe. Je nach Epoche wurden die Giebel der Häuser rund, eckig oder geschwungen erbaut. Die Amsterdamer haben ein besonderes Verhältnis zu ihren Fahrrädern. Es scheint, als würde die ganze Stadt mit dem Rad unterwegs sein. Mit großem Geschick fischen sie ihr Rad aus einem Gewirr von Rädern, welche an einer Stelle geparkt sind und machen sich auf den Weg. Wer wie die Holländer die Stadt mit dem Rad unsicher machen möchte, kann sich fast überall eins mieten. Viel beschaulicher wirkt die Stadt, ja sogar gemütlicher, als die meisten anderen Großstädte Europas. Die Häuser stehen dicht beieinander, als würden sie sich gegenseitig festhalten müssen, um nicht umzufallen. Die Amsterdamer selber sind ein buntes Völkchen. Sie verstehen es zu leben. Einkaufen, ausgehen und das Leben genießen kann man in dieser Stadt und die Amsterdamer machen es vor. Amsterdam ist eine Stadt für Romantiker, mit rauem Kern. Sie besticht durch ihre kleinen Gassen und die meist begrünten Wege rund um die Kanäle. Doch die Stadt hat nicht nur idyllische Seiten. Die Damen in den Schaufenstern des Rotlichtmilieus gehören ebenso zum Stadtbild, wie die ein oder andere nicht so schöne Gegend. Kulinarisch lädt Amsterdam zur Weltreise ein, serviert Spezialitäten für jeden Geschmack. Und an außergewöhnlichen Orten: zum Beispiel ein Bord eines Grachtenbootes. Nightlife-Klassiker sind die bekanntesten Plätze der Stadt: Rembrandtblein und Leidse Plein. Bars und Bistros, Kneipen und Cafés, Diskos und Konzertkeller - für Amsterdam-Einsteiger ein Muss. Bei gutem Wetter füllen sich die Plätze mit Korbstühlen, genießt man das Leben bis tief in die Nacht im Freien. Alternative zum Abend in der City? Der Arena Boulevard ist die neue Nightlife-Meile am Stadtrand. Von gemütlichen Kneipen bis zur modernen Konzert- und Musicalhalle finden Besucher alles, was das Herz eines Nachtschwärmers begehrt. Und das direkt neben dem High-Tech-Stadion ArenA - ein Golden Goal für den Abend. Das Aroma im Mund ist malzig, rein und komplex. Und wenn das feine Getränk dann die Kehle runterrinnt, wärmt es Bauch und Herz. Amsterdam zur Weihnachtszeit. Da lockt es einen rein in allerlei warme Stuben - etwa in eine der kleinsten Destillerien der Niederlande, Janssens. Der Traditionsbetrieb liegt etwas versteckt in einer engen, dunklen Gasse mitten in Amsterdam. Schon 1679 wurde im alten Gebäude das Nationalgetränk der Holländer gebrannt: Jenever. Hier wird aber nicht junges, scharfes Industrie-Feuerwasser produziert, sondern es entstehen wunderbare und subtile Spirituosen mit einem hohen Anteil an Destillat aus gemälzten Getreiden. Gelagert wird der Jenever in amerikanischer Eiche. 10 334 Läden soll es in der Stadt geben, und Weihnachtszeit ist natürlich auch in Amsterdam Shopping-Zeit. Wie in jeder Grossstadt gibt es hier grosse Warenhäuser - etwa «De Bijenkorf» (Der Bienenkorb) am Damrak und unzählige spezialisierte Läden, Modeboutiquen, Design-Shops und Geschäfte mit allerlei unnötigem Nippes. Der Vorteil Amsterdams: Die meisten Geschäfte liegen nahe beieinander. Durch die Strassen und Gässchen zwischen den Grachten zu schlendern und zu shoppen macht hier besonders Spass. Auch mit den effizienten und preisgünstigen Trams, mit den Kanalbussen, Wassertaxis und natürlich mit dem hier obligaten Fahrrad kommt man gut und schnell voran. Gefrieren die Grachten, fühlt man sich auf Schlittschuhen wie in einem Bild von Pieter Bruegel. Amsterdam ist seit dem 16. Jahrhundert eine Diamantenmetropole. Verschiedene Schleifereien mit ihren Fabrikläden kann man besichtigen. Doch natürlich gibt es für unter den Weihnachtsbaum auch viel günstigere Mitbringsel aus dem «Venedig des Nordens». Kulinarische etwa. Knusprig, würziges Spekulatiusgebäck - speculaas - passt mit seinen warmen Lebkuchengewürzen wie Nelken, Muskatblüten, Zimt und Kardamom besonders gut zur kalten Jahreszeit. Dieses kuriose Stück „China“ mitten in Amsterdam ist der ganze Stolz des chinesischen Viertels und der erste buddhistische Tempel in den Niederlanden. Selbstverständlich gibt es in der Kulturstadt Amsterdam auch zahlreiche Antiquitätenläden. Als besondere Spezialität gelten vor allem das Delfter Porzellan, Gemälde, Bücher und Möbel. Die meisten dieser Läden findet man in den Gassen rund um Rokin und Spiegelstraat. Auch kleinere Galerien befinden sich hier, in denen hauptsächlich Werke unbekannter Künstler gezeigt werden. Romantische alte Häuser, malerische Wasserstraßen, leben und leben lassen: Die Hauptstadt der Niederlande ist berühmt für ihr tolerantes, multikulturelles Flair und gilt als heimliche Metropole der Lebenskünstler aus aller Welt, die sich vor allem im Sommer unter die 750.000 Einwohner mischen ? Immer eine Reise wert. Amsterdam - Grachtenparadies...
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