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Reiseinfos

Die Tschechische Republik liegt im Herzen Mitteleuropas und in ihrem Zentrum befindet sich die wunderschöne, historische Stadt Prag. Mit einer Es gibt viel zu sehen: am besten beginnen Sie auf dem Hradschin - der Prager Burg und Sitz des Staatsoberhauptes. Im St. Veits-Dom wurden ehemals die böhmischen Könige gekrönt, prunkvollster Raum ist die nach dem Schutzheiligen Václav genannte Wenzelskapelle. Vom Aussichtsturm der Burg haben Sie einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich das goldene Gässchen in dem sich bunte Puppenstubenhäuschen mit vielen Souvenirläden aneinanderreihen. Auf dem Marktplatz mit seiner alten Markthalle empfängt Sie ein Hauch Orient und Mittelalter - hier laden die zahlreichen Antiquitäten- und Viktualienständen zum stöbern ein. Prag - die goldene Stadt. Einwohnerzahl von cirka 1,3 Millionen liegt Prag zu beiden Seiten der Moldau im Herzen Böhmens, eines der drei historischen tschechischen Gebiete, neben Mähren und Schlesien. Die Stadt ist in sieben Kapitel oder Bezirke geteilt. Nord- und Westvorstadt: Hier handelt es sich hauptsächlich um Wohngebiete und Parkanlagen, mit Prags größtem Park Stromovka, deutsch: Baumgarten. Der Park war ursprünglich ein Jagdrevier und beherbergt heute viele Attraktionen wie z. B. das Ausstellungsgelände (Vystayiste), das Prumyslovy Schloss, das Planetarium, das Lapidarium und Detsky Svet, ein großer Vergnügungspark. Ein Spaziergang in den westlichen Teil des Parks führt den Besucher zum Sommerschloss einem 1805 in neugothischem Stil angelegtem Bauwerk, wo das National Museum einige seiner Schätze aufbewahrt. Der Hradschin: Der Hradschin liegt auf einem Berg hoch über Prag und besteht aus der Prager Burg, dem St. Veitsdom und dem Kloster Strahov allesamt außerordentlich geschichtsträchtige Orte. Das Museum für Militärgeschichte, der Königliche Garten und das Spielemuseum befinden sich ebenfalls in der Nähe. Mala Strana die Kleinseite: Die Kleinseite ist ein Stadtgebiet zwischen Hradschin und der Moldau, von der Großstadt durch die Karlsbrücke getrennt. Das Gebiet, das vom katholischen Hochadel bebaut wurde und heute von vielen ausländischen Botschaften bewohnt wird, ist voll von Schlössern, Gärten und Barock-Kirchen, wie z. B. die St.-Nikolaus-Kirche (Sv Mikulas). Dieses Beispiel für Prags barocke Architektur wurde zwischen 1702 und 1753 von Christoph Dientzenhofer und später auch von seinem Sohn gebaut und ist täglich geöffnet. Gelegentlich werden hier in den Mittags- und Abendstunden Konzerte oder Soloauftritte mit Werken von Mozart aufgeführt. Die Josefstadt: Das jüdische Viertel von Prag erreicht man durch einen kurzen Spaziergang vom Wenzelsplatz oder mit der Metro, Linie A bis Haltestelle Starometska. Die Altstadt von Prag liegt zwischen dem Alten Markt, dem Jan-Hus-Denkmal und dem Altstädter Rathaus mit seiner berühmten Astronomischen Uhr aus dem 15. Jahrhundert. Das Alte Rathaus ist täglich geöffnet. Vom Wenzelsplatz ist es nur einen kurzen Fußmarsch entfernt. In der Altstadt gibt es einige Kirchen zu besichtigen, darunter die Teynkirche, sowie schöne Innenhöfe und zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants, die für jeden Geschmack etwas bereithalten. Dies ist Prags wichtigste Geschäfts- und Einkaufsgegend. Sie liegt um den Wenzelsplatz, an dessen oberen Ende das Nationalmuseum und die zwei wichtigsten Einkaufsstraßen liegen die Na Prikope und die Narodni. Von diesen beiden Straßen gehen viele kleinere ab, deren Innenhöfe teilweise zu modernen Einkaufszentren umgebaut wurden. Hotels, Bars und Restaurants gibt es hier reichlich. Vysehrad und die östliche Vorstadt: Dieses Gebiet erstreckt sich um die alte Steinerne Festung von Vysehrad (das am meisten verehrte Wahrzeichen der Republik) mit dem Vysehrad Friedhof, einer romanischen Rotunde und der gothischen Kirche St. Peter und Paul. Das Gebiet zieht sich bis hin zu den Arbeitervierteln von Zizkov. Hier befinden sich der Fernsehturm (von wo man einen herrlichen Panoramablick über Prag genießen kann). Obwohl die Basilika seit 1173 mehrmals wiederaufgebaut und renoviert wurde, kann sie als Musterbeispiel für tschechische Architektur im romanischen Baustil gelten. Heute steht die Basilika dort, wo sie 920 errichtet wurde. An die Basilika angeschlossen ist das Kloster des Heiligen Georg, das ursprünglich eine 937 gegründete Benediktinische Abtei war. 1782 wurde das Kloster von Joseph II. in eine Kaserne umgewandelt. Heute beheimatet das Gebäude eine Sammlung früher böhmischer Kunst aus der Nationalgalerie. Die Arbeiten an der Teyn-Kirche wurden in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts begonnen und erst Ende des 16. Jahrhunderts abgeschlossen. Der 80 Meter hohe Turm wird von vier kleinen Spitztürmen gekrönt, wie es während der Herrschaft von Kaiser Karl IV. gebräuchlich war. Die gotische Kirche dominiert den Altstädter Platz. Der Wenzelsplatz ist sich nur einige Gehminuten entfernt. Clam-Gallas Palace: Weil er in einer engen Straße gelegen ist, fällt es schwer, die gesamte Schönheit dieses barocken Palastes, erbaut von Fischer von Erlach, zu erfassen. Es ist ebenso schwer, das große Treppenhaus, die Deckenfresken und den mit Parkett ausgelegten Ballsaal im Inneren zu sehen, denn weil in dem Gebäude das Stadtarchiv untergebracht ist, öffnet es sehr selten seine Pforten für die Öffentlichkeit. Man kann hier aber regelmäßig Konzerte hören. Werke von Mozart, Vivaldi, Rossini, etc. werden aufgeführt. National Gallery Collection of Asian Art: Das Zbraslav Schloss ist ein ungewöhnliches Ziel. Die große Villa wurde im 18. Jahrhundert von dem brillanten Barockarchitekten Giovanni Santini entworfen. Einige moderne tschechische Skulpturen sind auf dem Gelände verteilt. Im Inneren findet man aber chinesische, japanische, südostasiatische und islamische Kunst. Man sollte sich die neolithischen Beerdigungsgefäße und die rituellen Bronzefiguren anschauen. Ebenso faszinierend sind die breite Auswahl an chinesischen Buddhas und die riesigen bemalten Schriftrollen aus Japan. Eine dieser Rollen könnte Kurosawa zu seinem Film Die Sieben Samurai inspiriert haben. Weiterhin gibt es großartige chinesische und islamische Kalligraphien. Divoka Sarka: Eine atemberaubende Landschaft, nur wenige Minuten vom Stadtkern entfernt. Hier treffen sich im Sommer gerne die Einheimischen. In der noch unberührten Natur kann man gut sowohl auf den Wegen als auch querfeldein wandern oder radfahren. Grauweiße Klippen umsäumen eine wunderschöne Wiese, die sich für Picknicks, Frisbee oder einfach nur ein kleines Nickerchen im Gras hervorragend anbietet. Inmitten des Tals befindet sich auch ein Freibad, das hauptsächlich von Tschechen benutzt wird, die sich hier während der Sommerhitze erfrischen möchten. Karlovo Namesti: Einst Viehmarkt der Neustadt, ist dieser Platz heute eine der größten Grünflächen im Zentrum der Stadt. Er wurde zu einem großen, mit Bäumen bestandenen Park, wo sich neben Denkmälern der tschechischer Kulturgrößen und Springbrunnen auch einer der wenigen Spielplätze im Stadtzentrum befindet. Charles Bridge: Der Bau wurde von Meister Otto begonnen und von Peter Parler, einem jungen Deutschen Architekten, der von Karl IV. beauftragt wurde, 1420 fertiggestellt. Es dauerte aber bis 1870, dass die Brücke nach ihrem Bauherrn benannt wurde. Bis dahin war sie als Steinerne oder Prager Brücke bekannt. Der Grundstein dieser Brücke, welche die Kleinseite mit der Altstadt verbindet, wurde 1357 am 9. Juli um 5:31 Uhr (man beachte die Zahlenfolge 1357 9 7 531, welche als Garant für Dauerhaftigkeit bürgen sollte) gelegt. Zwischen 1683 und 1928 wurden 31 Heiligenstatuen an den Seiten angebracht. Ungefähr in der Mitte (auf der rechten von der Altstadt gesehen) ist an der Mauer (bei Statue 16) eine Tafel angebracht, die, so sagt die Legende, einen Wunsch erfüllt, wenn man sie berührt. Zahlreiche autorisierte Straßenhändler, die Fotografien, Zeichnungen und Skulpturen verkaufen, säumen die heute für den Verkehr gesperrte Brücke, und manchmal spielt auch eine Jazzband, was zu der zauberhaften Atmosphäre beiträgt.





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