Städtereisen - Angebote, Schnäppchen, Linienflüge
Jetzt zugreifen. Viele günstige Pauschalangebote aus unserer Datenbank.
Die Fakten können sich sehen lassen.
- Besonders billige Flüge nach Venedig
- Große Auswahl an Fluglinien
- Kostenlose Abfrage aller Destinationen und Reiseziele
- Pauschalreisen und Lastminute Reisen nach Venedig
- Hotelbuchung sind für Venedig seperat möglich
Städtereisen: Reiseangebote und Pauschalreisen zu Sonderpreisen!
Reiseinfos
Venedig hat ca. 280.000 Einwohner (Stand 1999), von denen rund 64.000 in der Altstadt, dem historischen Zentrum, leben. Das historische Zentrum Venedigs liegt auf mehreren Inseln inmitten der Lagune einige Kilometer nördlich der Mündung des Po. Am wichtigsten sind dabei die durch den Canal Grande (auf italienischen Karten oft auch als Canale Grande bezeichnet) in zwei Teile getrennte Hauptinsel und die durch den Canale della Giudecca von der Hauptinsel getrennte Giudecca. Auf dem Festland gehören die "hässlichen Schwestern" Mestre und Marghera dazu. Rund um die Lagune finden sich weitere Städte, unter anderem die Fischerstadt Chioggia. Der Lido gehört politisch zur Stadt Venedig, ebenso Inseln wie Torcello, Murano, Burano, San Erasmo und Vignole. Was heute Venedig ist, entwickelte sich wohl schon seit der späten Antike in Form verstreuter Siedlungen. Der Name Venedig zeugt von den illyrischen oder proto-slawischen Venetern, die hier ansässig gewesen waren. Durch ihre Beziehungen zu Byzanz konnte die Stadt in diesem Raum enorme wirtschaftliche Vorteile gewinnen. Seit sie ihre Flotte gegen die seldschukischen Türken eingesetzt hatte, gestand ihr Byzanz 1081 ein Handelsabkommen zu, das ihr das De-Facto-Monopol im Byzantinischen Reich gab. Im Zuge der ersten Kreuzzüge und bedingt durch diese Handelsprivilegien, die sich auch in einem Kaufmannsviertel in der Hauptstadt niederschlugen, nahmen die Feindseligkeiten zwischen Venezianern und Byzantinern deshalb zu. Anlässlich des Vierten Kreuzzuges nützte der Doge Enrico Dandolo die Chance, sich des reichen Konstantinopel zu bemächtigen, und "dirigierte" ihn um. 1204 wurde Konstantinopel erobert und geplündert, das neu entstandene Lateinische Kaiserreich wurde von Venedig dominiert - die Stadt hatte den ersten Höhepunkt ihrer Macht erreicht. Kunsthistorisch ist Venedig zur Zeit der Renaissance und des Barock von höchster Bedeutung: es war der "Gegenpol" zu Florenz und beherbergte viele Künstler wie Correggio, Giorgione, Giovanni Bellini, Tizian und später Tintoretto und Giovanni Battista Tiepolo. Der venezianische Stil ist dem Florentiner komplementär: während in Florenz mehr Wert auf Zeichnung und Komposition eines Bildes gelegt wurde, dominierten in Venedig Licht und Farbe. Man kommt allerdings nicht umhin zu konstatieren, daß das Seicento, also das 17. Jahrhundert, in Bezug auf die Kunst in Venedig eine weniger glückliche Zeit war. Die Gebäude Venedigs sind auf Holzpfählen erbaut, die in verschiedene Schichten von Ton und Sand eingerammt sind. Die Technik der "palificazione" hat sich, abgesehen von einer Mechanisierung, bis heute im Wesentlichen nicht geändert. Venedig ist oft von Hochwasser (acqua alta) bedroht - 1966 ereignete sich eine große Sturmflut. Der Meeresspiegel in der Lagune liegt heute 23 cm höher als noch zu Beginn des 20. Jhdts., teils wegen der inzwischen gestoppten Absenkung des Lagunenbodens durch Wasserentnahme und durch den allgemeinen Anstieg des Meeresspiegels. Diese Entwicklung bedroht die historische Bausubstanz der Stadt. Ein Schleusensystem an den Hafeneinfahrten soll die Stadt vor den wiederkehrenden Hochwassern schützen. Ein Palast wird im allgemeinen in Venedig als Casa (abk. Ca') bezeichnet, gab es doch nur einen Palast in der öffentlichen Wahrnehmung: den Dogenpalast (Palazzo Ducale). Von den sogenannten byzantinischen Palästen gibt es heute nur noch wenige, und diese sind im 19. Jahrhundert weitgehend verändert worden. Viel alte Substanz ist noch an der Ca' da Mosto (am Canal Grande nordwestlich der Rialtobrücke) erhalten, auch wenn ihr baulicher vernachlässigter Zustand immer wieder zu heftigen Polemiken führt. Die dekorativen Details des Komplexes Loredan und Farsetti, heute Rathaus und Kommunalverwaltung, entstammt weitgehend dem 19. Jahrhundert. Dennoch läßt sich die Fassadenkomposition einer typischen "casa-fondaco" noch klar ablesen: eine Arkadenreihe im Erdgeschoß, welche zum Ein- und Ausladen von Waren geeignet war und ein ebenfalls durchgehend aufgerissener Piano Nobile. Im Grundriß äußert sich dies in einem zentralen Saal, der sich zur Fassade T-förmig erweitert. Bedeutende Häuser des 16. Jahrhunderts sind vor allem die beiden Paläste Mauro Codussis, die Ca' Vendramin und der Pal. Corner Spinelli, ersterer mit einem Rückgriff auf einen T-förmigen Saal. Was den Profanbau angeht, so konnte, ganz im Gegensatz zum Sakralbau, Andrea Palladio in Venedig nie Fuß fassen. In seinen "Quattro Libri" sind zwar Entwürfe für die Ca'Corner della Ca' Granda und den Palazzo Grimani überliefert, doch war die konservative Haltung der Venezianer in Bezug auf die architektonische Gestaltung Ihrer Heimatstadt hier nicht zu überwinden. Venedig ist eine Stadt im Meer. Wer Angst vor dem Wasser hat, wer auf Booten leicht seekrank wird, wer nicht wirklich gut zu Fuß ist, der wird wenig Freude an einem Besuch dieser einzigartigen Stadt haben. Venedig ist für Billigtouristen ungeeignet. Wer jeden Euro zweimal umdreht, bevor er ihn ausgibt, wird in Venedig nicht glücklich werden. Es ist, zum Teil durch die komplizierte Logistik leicht erklärbar, zum Teil aber auch, weil es keine Alternativen gibt, alles sehr viel teurer als in der Umgebung. Wenn man allerdings bedenkt, dass alle Waren mit Schiffen und Handkarren hergebracht und auch aller Müll wieder so weggebracht werden muss, das erklärt doch manches. Also nicht unbedingt eine Stadt, die zum Schnäppchen- Kauf einlädt. Gerade wer mit Billigfliegern anreist, sollte darauf vorbereitet sein, dann pro Übernachtungstag etwa 200 € ausgeben zu müssen. Venedig ist die ideale Stadt für den Event-Tourismus. Mit dem Flugzeug auf Marco Polo ankommen, nach einem sehr kurzen Transfer in die Stadt (der mit 3 € sogar ausgesprochen preiswert ist), unterwegs mit leichtem Gepäck mit dem Vaporetto (dem Wasserbus) und verwinkelten Gassen in sein Hotel und dann 2 - 3 Tage für einen bestimmten Zweck bleiben, so ist Venedig wunderbar, so wird es sicher angenehm in Erinnerung bleiben und sogar einladen, immer wieder zu kommen. Immer wieder wird man durch Hinweisschilder oder aufgemalte Wegweiser zu diesen Punkten oder zu San Marco (mit dem Marcusdom und dem Dogenpalast) geführt. Bei längerem Aufenthalt wird man dann auch die Vaporetti Linien abfahren und so nicht nur den Canal Grande sondern auch die Stadt von außen und einige Inseln (Lido, Murano, Burano) sehen. Immer wieder wird man durch Hinweisschilder oder aufgemalte Wegweiser zu diesen Punkten oder zu San Marco (mit dem Marcusdom und dem Dogenpalast) geführt. Bei längerem Aufenthalt wird man dann auch die Vaporetti Linien abfahren und so nicht nur den Canal Grande sondern auch die Stadt von außen und einige Inseln (Lido, Murano, Burano) sehen. Jedes Ufer ist durch eine markante, weiße Linie gekennzeichnet, ebenso hat fast jede Stufe eine farblich abgesetzte Kante. Alle Brücken haben ein Geländer, auf allen Treppen gibt es Handläufe. Es ist also auch für leicht Sehbehinderte einfach, ohne zu Stolpern oder ohne ins Wasser zu fallen, heil durch die Stadt zu kommen. Die Stadt ist übersättigt von Kunstwerken, vor allem vor und bis zum 18. Jahrhundert (Settecento). Und es gibt sicherlich ausgezeichnete Restauratoren, Kunsthandwerker, Kopisten, Konservatoren, Archivare. Aber das für mich wahre Kunstwerk ist die Stadt selbst. Ihren Anlage, ihre Aussichten, Plätze, Gassen, Kanäle. Am lebendigsten geht es rund um die Rialto-Brücke zu. Unzählige Souvenir-Läden mit eher vernünftigen Preisen, alte Märkte im Kontrast mit modernen Internet-Points, die es aber fast überall in Venedig gibt. In einem Palazzo zu wohnen muss nicht den Ruin bedeuten. Jedenfalls wenn man in der Ca' Zenobio übernachtet, dem Palazzo des Collegio Armeno Moorat. Bis vor zwei Jahren wurden in der Foresteria, dem Internat, jene armenischen Zöglinge beherbergt, die von ihren Eltern nach Venedig geschickt wurden, um hier eine Erziehung bei den armenischen Mönchen zu genießen. Heute vermietet Padre Stepan die Zimmer an Touristen - alle mit Möbeln aus dem 18. Jahrhundert und stuckverzierten Decken. Giorgione:Es ist sehr hübsch, es ist gepflegt, es ist (für venezianische Verhältnisse) nicht teuer: das Hotel "Giorgione", seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Pasotto. 71 Zimmer in einem Palazzo aus dem 15. Jahrhundert. Ein venezianisches Schmuckkästchen, in dem Muranoglas funkelt - als pastelliger Archimede-Seguso-Kronleuchter der 50er Jahre, als Steinchen eingelassen in den Terrazzoboden, als Meerestierchen im Brunnen des Innenhofs.
|